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Beten wir für die Menschen, die von der Corona-Krise betroffen sind

und für ein gutes Überstehen!

 

Jesus, unser Gott und Heiland, in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich:

  • für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;
  • für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben; für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;
  • für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und international, die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;
  • für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;
  • für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;
  • für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;
  • für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.

    Herr, steh uns bei mit Deiner Macht, hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen. Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen. Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben. Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind. Wir stehen in der Fastenzeit. In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen. Gott, unser Herr, wir bitten Dich: Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt,unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen

Feste im Kirchenjahr

 

Sankt Nikolaus, auch Nikolaus von Myra genannt

Am 6. Dezember wird in vielen Haushalten der Nikolaustag gefeiert. Doch nur wenige wissen wo diese Tradition überhaupt herkommt. 

Sankt Nikolaus, auch Nikolaus von Myra genannt, wurde im römischen Reich, in der heutigen Türkei geboren. Dort leitete er als Abt das Kloster von Sion. Dabei verteilte er Geld an die Armen und beschützte damit Menschen vor Hunger und Leid. Nach einer Pilgerreise ins Heilige Land wurde er zum Bischof von Myra gewählt.

Über ihn gibt es viele Legenden, doch in der bekanntesten warf er Geld durch einen Kamin, welches dann dort in aufgehängten Socken landete und eine Familie rettete.

Heute gilt er als Patron der Seefahrer, Kaufleute, Kinder und Schüler. Der Brauch Kinder zu beschenken stammt aus dem 10. Jahrhundert. Er verstarb am 6. Dezember, weshalb der Nikolaustag auch an diesem Tag gefeiert wird.

Daniel Born, Presbyter

Der Hl. Silvester   

Silvester war von 314-334 Bischof von Rom. Nach einer gefälschten Urkunde der Konstantinischen Schenkung aus dem 8. Jahrhundert hat er Kaiser Konstantin den Großem vom Aussatz geheilt und getauft und als Geschenk dafür die Oberherrschaft über Rom, Italien und die gesamte Westhälfte des Reiches erhalten. So verbindet sich mit seinem Namen die Erinnerung an die ersten Anfänge des späteren Kirchenstaates. Während sie früher als Beleg für den Anspruch des späteren Kirchenstaates hochgehalten wurde, wird die gefälschte Urkunde heute als Symbol dafür gesehen, dass die Kirche nicht nur eine geistliche Macht ist, sondern auch ein weltliche Gestalt hat. "Dass das Jahresende mit dem Namen Silvester (aus dem Lateinischen für "Waldmensch") verbunden wird, geht auf das Jahr 1582 zurück. Damals fand eine Reform des sogenannten "Gregorianischen Kalenders" statt, in dessen Folge der letzte Tag des Jahres vom 24. auf den 31. Dezember verlegt wurde.Der 31. Dezember war auch der Todestag des Papstes Silvester I., (gestorben im Dezember 335). Weil die Kirche diesen Tag als den Namenstag des Silvester anerkannte, hieß er fortan "Silvestertag".

(entnommen aus "geoline.de"- Das Foto stammt von einem Fresco in der Kirche Santi Quattro in Rom)

Jürgen Grab

Verehrung der Heiligen Familie   

Wenn auch der Heilige Abend und mit ihm das Fest der Liebe und des familiären und religiösen Feierns bereits vor einiger Zeit zuende gegangen ist, so soll doch jetzt noch einmal daran erinnert werden, dass dieses Fest der Erlösung immer und zu jeder Zeit gefeiert werden kann. Denn es gibt keine Zeit, in der wir Menschen Gottes Liebe und Zuneigung nicht benötigen.

Im "Te Deum" des Monats Dezember finden wir einen durchaus interessanten Hinweis über den Beginn der Verehrung der Heiligen Familie:

"Diese begann im 17. Jahrhundert und nahm im 19. Jahrhundert einen besonderen Aufschwung. 1920 wurde das Fest für die ganze Christenheit eingeführt. Es kündet von der Heiligen Familie, deren Frömmigkeit und Eintracht Vorbild für uns sein sollen. Es ist ein aktuelles Motiv in unserer Zeit, in der die christliche Prägung der Familien mehr und mehr schwindet.

Die Heilige Familie ist der Raum, in dem sich die Lebensgeheimnisse Jesu, Marias und Josefs entfalten. Ob die Heilige Familie ein Vorbild für Menschen unserer heutigen Gesellschaft ist, mag man verschieden sehen. Aber darin ist sie ein Beispiel, dass Menschen in ihren Lebens- und Glaubensgeheimnissen verbunden miteinander wachsen. Väter und Mütter des Glaubens machen Mut, diesen Weg zu wagen. Gott, stärke unseren Glauben, damit er fruchtbar wird in unseren Familien, Gemeinden und Gemeinschaften und alle Tage und Jahre dem Leben dienen...".

Text: Jürgen Grab

Aus "Der Paull" Nr. 207 Februar bis März 2022

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