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Presbyteriumssitzung Januar und Februar 2021

Administrator (hwagner) on 27.03.2021

 

In unseren letzten Sitzungen im Januar und Februar 2021 haben wir folgendes beschlossen:

Kirchenmusik:

Wiederbesetzung der 2. Organistenstelle:

Seit Anfang 2020 ist diese vakant. Grundsätzlich beinhaltet diese Stelle 24 verpflichtende Regelgottesdienste. Herr Nikolay Leshchenko hat sich auf diese Stelle beworben. Er ist ein ausgebildeter Profimusiker im Fach Klavier, Geige und Barockflöte. Er hat sich das Orgelspiel eigenständig beigebracht. Uns hat sein musikalisches Talent sehr überzeugt und wir haben ihn eingestellt. Bitte überzeugen Sie selbst von seinen musikalischen Fähigkeiten in einem unserer Gottesdienste.

Haushalt- und Jahresbeschluss:

  • Der Haushaltsbeschluss 2021 wurde in der Januarsitzung beschlossen.

  • Der Jahresabschluss 2019

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 der Evangelischen Kirchengemeinde Weißenthurm wurde mit einer Bilanzsumme von 567.026,93 € und einem negativen Bilanzergebnis in der Ergebnisrechnung in Höhe von 166.582,88 € wird gemäß § 95 WiVO aufgestellt und festgestellt.

Es wird beschlossen, dass negative Bilanzergebnis 2019 von 166.582,88 €

in Höhe von 154.944,39 € aufgrund fehlender Baumaßnahmenabrechnung und Zuschussgebung auf neue Rechnung vorzutragen und

in Höhe von 11.638,49 € aufgrund der Überschreitung von Planansätzen Personalkosten der Personalsicherungsrücklage zu entnehmen.

Die Verwaltung wird beauftragt, die entsprechenden Umbuchungen im folgenden Haushaltsjahr vorzunehmen.“

Presbyterstellen:

Einerseits mussten wir uns zu Beginn des Jahres 2021 von zwei Presbytern aus persönlichen Gründen verabschieden, andererseits konnten wir die beiden Stellen wieder besetzen.

Was muss man tun, wenn man sich berufen fühlt?

Jeder Presbyter gelobt bei seiner Einführung:

Ich gelobe vor Gott und dieser Gemeinde, das mir übertragene Amt im Gehorsam gegen Gottes Wort gemäß dem Bekenntnisstand dieser Gemeinde und nach den Ordnungen der Kirche sorgfältig und treu auszuüben. Ich gelobe, über Lehre und Ordnung in dieser Gemeinde zu wachen, die mir anvertrauten Aufgaben und Dienste zu übernehmen und dazu beizutragen, dass in der Gemeinde Glaube und Liebe wachse.“ (Art. 36 Abs. 2 KO)

Unsere Kirche ist in der Gestalt der Kirchenverfassung als presbyterial-synodale Ordnung gebildet

  • Die Kirche baut sich in ihrer Ordnung von der Kirchengemeinde her auf.

  • Die Leitung der Kirche liegt auf der Ebene der Kirchengemeinde bei gewählten Presbyterien, auf der kreis- und landeskirchlichen Ebene bei den Synoden (Kreissynode, Landessynode).

  • In allen Leitungsorganen wirken auf allen Ebenen Ordinierte sowie Presbyterinnen und Presbyter gleichberechtigt zusammen.

Die Leitungsverantwortung geht dabei weit über eine solide Finanzplanung und ein erfolgreiches Management hinaus. Geistliche Leitung umfasst ebenso die Verantwortung für das gemeindliche Leben, das in gemeinsamer Ausrichtung an dem Grundauftrag der Kirche orientiert bleiben soll, für die Verkündigung des Wortes Gottes, die Darreichung der Sakramente und die Ermöglichung einer Gemeinschaft derer, die sich im Namen Jesu Christi zusammenfinden und in die Welt senden lassen. Presbyterinnen und Presbyter sind berufen, die Kirchengemeinde in gemeinsamer Verantwortung mit den Pfarrerinnen und Pfarrern zu leiten. Sie sollen den Pfarrerinnen und Pfarrern in der Führung ihres Amtes beistehen. Ihren Gaben und Kräften gemäß sollen sie in den mannigfachen Diensten der Gemeinden mitarbeiten.“ Die besondere Hervorhebung der biblischen Aspekte für die Leitungsverantwortung ergibt sich aus der Alltagserfahrung vieler Presbyterien, wonach geistliche Anliegen und Ziele häufig viel zu geringen Raum in den Sitzungen bzw. Beratungen einnehmen. Bei aller Organisation, Planung und Verwaltung geraten häufig Grundlage und Ziel der Arbeit der Kirchengemeinde aus dem Blick. Der offenkundige Abstand zwischen den Aussagen der Bibel zur Leitungsverantwortung und zu der persönlich erfahrenen Wirklichkeit in der eigenen Kirchengemeinde soll aber nicht deprimieren, sondern will die Sehnsucht danach entfachen, noch mehr von Gottes Möglichkeiten in der eigenen Gemeinde zu erleben: „Was könnte Gott noch alles aus unserer Gemeinde machen!“ Dazu ist es unerlässliche Voraussetzung, sich in der Arbeit im Presbyterium nicht von den eigenen Defiziten oder dem schmerzhaft erfahrenen Mangel (Rückgang von Finanzen, Abbau von Personal etc.) bestimmen zu lassen, sondern von den Zusagen Gottes, der trotz äußeren Mangels uns in der Gemeinde reich beschenken kann und will. 1

Nur mithilfe von freiwilligen und gerne für unsere Gemeinde wirkenden Mitarbeitern mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen kann es uns gelingen, unsere Gemeinde erfolgreich zu leiten und ihr ein vielfältiges christliches Leben zu geben.

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