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Ökumenische Schulgottesdienste in Weißenthurms Realschule haben Tradition

Administrator (admin) on Jun 06 2016

Den Verantwortlichen in der Schulleitung der Weißenthurmer Haupt- und späteren Realschule Plus war es immer ein Anliegen, dass die Feier des Glaubens in Gottesdiensten wie selbstverständlich zum Schulalltag dazu gehört. Frau Bertram und Frau Sattler verstanden es zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen die Gottesdienste als feste Größe im Schuljahr zu installieren.

Anja Wilberg, Lehrerin an der heutigen Realschule Plus Mülheim-Kärlich am Standort Weißenthurm erinnert sich: " "Seit ich 2001 an die damals noch Hauptschule Weißenthurm kam, war es Tradition, zu den Festen im Kirchenjahr (Ostern, Weihnachten) und besonderen Ereignissen (Einschulung, Schulabschluss, Schuljahresende) gemeinsam mit allen Schülerinnen und Schülern einen Gottesdienst zu feiern. Die Gitarren-AG begleitete die Lieder, ebenso unterstützen einzelne Schüler und Kollegen den Gottesdienst musikalisch. Auch muslimische Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an der Liturgie - manchmal auch in ihrer jeweiligen Sprache. 
Wir feierten die Gottesdienste als Schulgemeinschaft und stellten sie unter ein - oftmals dem aktuellen Tagesgeschehen angepasstes - Motto. Schwerpunkte waren mehr als einmal "Frieden in der Welt" und "Freundschaft/Gemeinschaft/Toleranz".
Über den "normalen" Unterricht hinaus, weg von Leistungsdruck und Lehrplan, war dies eine gute Gelegenheit, auf zwischenmenschlicher Ebene Themen zu vertiefen. Waren anfangs die Beiträge und Ideen aus Schülerhand noch recht zahlreich, verlagerte sich die Planung immer mehr in Lehrerhand - gerade ältere Schülerinnen und Schüler zeigen immer weniger Interesse an Religion und /oder Kirche. Trotzdem war es immer ein besonderes Ereignis, gemeinsam den Gottesdienst zu feiern."

 

Diese Gottesdienste wurden von Anfang an von den Gemeindeleitern und hauptamtlichen Mitarbeitern beider Konfessionen begleitet. Dabei war es allen Beteiligten wichtig, dass die evangelische Friedenskirche und die katholische Pfarrkirche gleichermaßen "Ort des Geschehens" sind - als Feier- und Erfahrungsort.

Die Gottesdienste leben von der Unterschiedlichkeit derer, die sie vorbereiten und mitgestalten ...

In der "Übergangzeit" von der "Weißenthurmer zur Mülheim-Kärlicher" Realschule Plus gab es wenige Gottesdienste. Von Seiten der Schule waren Herr Monjour und die Lehrerinnen Frau Wilberg und Frau Eytel-Gentner zusammen mit den evangelischen und katholischen Seelsorgern Pfarrer Rademacher und Pastoralreferent Annen bemüht, diesen guten Weg der Schulgottesdienste auch weiterhin zu beschreiten.

Gerade die Motivation und das Engagement der beiden Lehrerinnen ist dabei nicht hoch genug anzusetzen.

Frau Wilberg meint dazu: "Die Tatsache, dass in der Außenstelle Weißenthurm nur die Orientierungsstufe [5. und 6. Klasse] der Realschule plus Mülheim-Kärlich unterrichtet wird, macht eine Wiederbelebung der Gottesdiensttradition einfacher. Im 'kleinen Kreis' können wir nun mit unseren jüngsten Schülerinnen und Schülern wieder Gottesdienst feiern und spüren die Begeisterung dafür in den Vorplanungen religionsübergreifend. Ich persönlich hoffe, dass das eine gute Basis ist, den Glauben wieder mehr im Leben der Kinder zu verankern und Werte wie Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Religionen zu stärken."

Markus Annen,
Pastoralreferent in der Schulseelsorge

im Dekanat Andernach-Bassenheim

 

 

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Den Verantwortlichen in der Schulleitung der Weißenthurmer Haupt- und späteren Realschule Plus war es immer ein Anliegen, dass die Feier des Glaubens in Gottesdiensten wie selbstverständlich zum Schulalltag dazu gehört. Frau Bertram und Frau Sattler verstanden es zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen die Gottesdienste als feste Größe im Schuljahr zu installieren.

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