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Kreissynode Koblenz hat gewählt

Administrator (admin) on Jul 28 2016

 Die Außerordentliche Synode des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz hat am 10. Juni getagt. Schwerpunkt der Versammlung von 109 der insgesamt 135 stimmberechtigten Synodalen waren Wahlen und Berufungen für landeskirchliche und kreiskirchliche Gremien sowie zahlreiche synodale Beauftragungen.

 

 

Aus dem Parlament unseres Kirchenkreises

Neuer Theologischer Abgeordneter für die einmal jährlich in Bad Neuenahr tagende Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland ist jetzt Pfarrer Markus Risch (Emmelshausen-Pfalzfeld). Zu seinem 1. Stellvertreter wurde Pfarrer Michael Stoer (Plaidt) gewählt, 2. Stellvertreterin ist Pfarrerin Dr. Anja Angela Diesel (Schulreferentin des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz). Nicht-theolo-gische Abgeordnete sind Prof. Dr. Heinz-Günther Borck (Koblenz-Karthause), Elisabeth Czepluch (Oberwinter) sowie Ralf Schulze (Koblenz-Pfaffendorf). Deren Stellvertreter sind in entsprechender Reihenfolge Harald Kruse (Urmitz-Mülheim), Dr. Volker Enkelmann (St. Goar) und Dr. Carl-Andreas Abitz (Emmelshausen-Pfalzfeld).

 

Kirsten Lenz (Adenau) ist zur neuen Vertreterin der 3. Synodalältesten Martina Klawonn (Emmelshausen-Pfalzfeld) gewählt worden. Sie tritt die Nachfolge von Jutta Deimel (Oberwinter) an, die sich nach 15 Jahren aus dem Kreissynodalvorstand verabschiedet hat. Wieder bzw. neu berufen hat die Kreissynode die Mitglieder von zehn Fachausschüssen, die die Leitungsaufgaben des Kreissynodalvorstandes unterstützen. Zu ihnen gehören unter anderen der Finanzausschuss, Jugendausschuss, Kreisdiakonieausschuss, Nominierungsausschuss, Schulausschuss oder der Theologische Ausschuss. In ihnen wirken derzeit 92 Frauen und Männer mit. Mitglieder für drei weitere Fachausschüsse können erst im Rahmen der Herbstsynode neu berufen werden.

30 von 33 sogenannten Synodalbeauftragungen für besondere kirchliche Aufgaben sind bei einer Enthaltung erteilt worden. Pfarrer Manfried Rademacher (Weißenthurm) erhielt die für die Notfallseelsorgesystem auf dem Gebiet des Kirchenkreises.

Den Abendmahlsgottesdienst zur Eröffnung der Kreissynode hat Pfarrerin Andrea Gorres (Boppard) gestaltet. In ihrer Predigt hielt sie ein flammendes Plädoyer dafür, den Menschen geistliche „Fingerzeige“ zu geben. Es sei Aufgabe von Christinnen und Christen, „Hebammendienste zur Erkenntnis Gottes“ zu leisten. Die Theologin tritt zum 1. September eine neu errichtete Seelsorge-Pfarrstelle im Evangelischen Kirchenkreis Leverkusen an.

Aus dem Parlament unseres Kirchenkreises

Superintendent Rolf Stahl hat zum Ökumenischen Christusfest am Pfingstmontag, den 5. Juni 2017, auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz eingeladen. Internet www.christusfest-koblenz.de. In seinem Grußwort bedankte sich der Koblenzer Dechant Thomas Hüsch „für die gute ökumenische Zusammenarbeit hier in Koblenz und Umgebung.“ Würdigend fügte er hinzu: „Wir pflegen schon seit langem einen sehr vertrauensvollen Umgang miteinander.“ Er hoffe und wünsche, „dass wir das auch in Zukunft so fortsetzen.“ Rückblickend auf die Anfang Mai nach zweieinhalb Jahren und zahlreichen Vollversammlungen zu Ende gegangene erste Synode des Bistums Trier vertrat Hüsch die Ansicht: „Wir als Katholiken haben Geschmack an Synode gefunden.“ Besonders positiv habe er die guten Diskussionsbeiträge der evangelischen Oberkirchenrätin Barbara Rudolph in Erinnerung, die als ständiger Gast an der Synode teilgenommen hat.

 

Der Evangelische Kirchenkreis Koblenz ist ein regionaler Zusammenschluss von 24 Kirchengemeinden mit cirka 82.129 evangelischen Christinnen und Christen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Er dehnt sich aus von Oberwinter im Norden bis zum südlichsten Zipfel in Oberdiebach und Manubach, geht den Hunsrück hinauf bis Emmelshausen und Pfalzfeld, in das Moseltal hinein bis Cochem und in das Ahrtal bis Adenau. Flächenmäßig bildet er so den zweitgrößten Kirchenkreis innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland. Katrin Püschel

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 Die Außerordentliche Synode des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz hat am 10. Juni getagt. Schwerpunkt der Versammlung von 109 der insgesamt 135 stimmberechtigten Synodalen waren Wahlen und Berufungen für landeskirchliche und kreiskirchliche Gremien sowie zahlreiche synodale Beauftragungen.