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Kirchenglockenläuten Teil 1

Administrator (hwagner) on 26.11.2020

Wann läuten unsere Kirchenglocken? Was hat das Läuten zu bedeuten? „Den Grund für das Läuten kennt heute aber kaum jemand mehr“, befürchtet Pfarrer Rademacher. Eigentlich sei dieses nämlich ein Aufruf zum Gebet. Traditionell läuten die Kirchenglocken vor einem Gottesdienst , um die Gemeinde in die Kirche zusammenzurufen und während des Gottesdienstes beim Vaterunser-Gebet (protestantisch) bzw. während der Wandlung (katholisch).

Wann läuten unsere Kirchenglocken? Was hat das Läuten zu bedeuten? „Den Grund für das Läuten kennt heute aber kaum jemand mehr“, befürchtet Pfarrer Rademacher. Eigentlich sei dieses nämlich ein Aufruf zum Gebet. Traditionell läuten die Kirchenglocken vor einem Gottesdienst , um die Gemeinde in die Kirche zusammenzurufen und während des Gottesdienstes beim Vaterunser-Gebet (protestantisch) bzw. während der Wandlung (katholisch).

 

Laut dem römischen Dichter Livius wurde der erste Tempel überhaupt auf dem Kapitolshügel in Rom erbaut. Dieser war Jupiter gewidmet. Und an den Giebel dieses ersten Sakralbau s hängte man die ersten Glocken. Der Begriff „Glocke“ geht auf das mittellateinisch e Wort clocca beziehungsweise das altirisch e cloc(c) zurück.

 

Unsere evangelische Kirche in Weißenthurm hat zwei Glocken. Eine größere und eine kleinere. Für das Glockenläuten gibt es sogar eine Läuteordnung. Ja, alles muss seine Ordnung haben. Die ursprüngliche Läuteordnung stammt noch vom 18. November 1965. Hierin ist genau festgelegt, welche der zwei Glocken läuten, wann und wie lange sie läuten. Das Gebetsläuten ist täglich jeweils um 12 Uhr und um 18 Uhr. An Karfreitag schweigen unsere Glocken. Das Silvesterläuten um 24 Uhr ist eine Ausnahme. Denn es läutet nicht zum Gebet sondern begrüßt das neue Jahr. Am Todestag eines Gemeindemitgliedes bzw. am folgenden Tag wird die Glocke 1 um 11 Uhr 5 Minuten lang geläutet. Das ist das so genannte Ausläuten.

Die „Lullusglocke“ im Katharinenturm der Stiftsruine Bad Hersfeld ist die älteste datierbare, gegossene Glocke Deutschlands. Laut der Inschrift wurde sie im Jahr 1038 hergestellt. Der „Decke Pitter“ im Kölner Dom war bis 2016 mit einem Gewicht von 24 Tonnen die größte freischwingende Glocke der Welt. Die Kaiserglocke in der Stiftskirche St. Ägidius in Neustadt an der Weinstraße ist mit 14 Tonnen die schwerste Glocke in einer evangelischen Kirche. Die älteste Glocke einer evangelischen Kirche ist die „Gloriosa“ der Thomaskirche in Leipzig von 1477. Berühmte Glocken zieren Namen wie „Großer Viktor“ in Xanten, „Salvator“ in Braunschweig, „Stürme- rin“ in Passau, „Pummerin“ in Donauwörth oder „Bürgerglocke“ in Hamburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Glocken der Friedenskirche zu Weißenthurm heißen „Bim“ und „Bam“ … Nein - Scherz!

 

Fortsetzung folgt! Mehr dazu in „Der Paul“ Nr. 201 Feb / Mär 2021.

 

 

Bei dem Wort „Glocke“ sei auch an Friedrich Schiller erinnert, der das berühmte Lied der Glocke 1799 geschrieben hat:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frank G. Eggert,

PresbyterPresbyter

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Diese Seite wurde zuletzt geändert 02.06.2022 um 16:14 GMT, + 2 Stunde = MEZ.


 

Wann läuten unsere Kirchenglocken? Was hat das Läuten zu bedeuten? „Den Grund für das Läuten kennt heute aber kaum jemand mehr“, befürchtet Pfarrer Rademacher. Eigentlich sei dieses nämlich ein Aufruf zum Gebet. Traditionell läuten die Kirchenglocken vor einem Gottesdienst , um die Gemeinde in die Kirche zusammenzurufen und während des Gottesdienstes beim Vaterunser-Gebet (protestantisch) bzw. während der Wandlung (katholisch).