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Grundschulgottesdienste

Administrator (admin) on Jun 06 2016

Viele denken, wir feierten Gottesdienste nur sonntgsmorgens und nur in der Kirche.
Dem ist aber nicht so.
Zum Gemeindeleben gehören auch Gottesdienste im Seniorenzentrum – und z. B. auch in der Grundschule.

Die Grundschulgottesdienste haben eine lange Tradition. Wann sie begann, weiß ich nicht. Aber Pfarrer Schulz und Pfarrer Schapal führten sie schon durch. Viele Jahre begleitete sie Monika Lanz auf dem Klavier. Im Juni 1996 nahm ich meinen Dienst in Weißenthurm auf. Dabei wurde ich hinsichtlich vielem ins kalte Wasser geschmissen – auch hinsichtlich des Grundschulgottesdienstes. Niemand wieß mich ein. Ich musste ihn sofort leiten. Das tat ich dann sofort auch.

Damals fanden die Grundschulgottesdienste freitags in der ersten Stunde außerhalb der Schulferien unabhängig vom Religionsunterricht und seinen Lehrerinnen im Musikraum der Schule statt – an jedem Freitag für eine andere Klassenstufe. Von den Religionslehrerinnen wurden sie nicht mitgestaltet.

Diese Situation änderte sich, als Monika Lanz Ende 1999 in ihnen nicht mehr aufspielte. Jetzt gestaltete ich die Gottesdienste ohne Instrument und vollkommen alleine. Das war nicht optimal. Ich bin nicht gerne „Einzelkämpfer“.

Weiter wurde damals die Situation der Grundschulgottesdienste dadurch erschwert, dass sich die Schule zunehmend außer Stande sah freitags die erste Stunde für sie zu blocken.

So kam es dazu, dass um 2001 oder 2002 die Existenz der Grundschulgottesdienste an sich in Gefahr geriet.

Das wollten Rektor Wilkes, Pfarrer Steffens und ich nicht. Die katholischen und evangelischen Grundschulgottesdienste wollten wir beibehalten und besser ins Schulleben integrieren.

Das führte zu ihrer Reform.

Die katholischen und evangelischen Grundschulgottesdienste existieren nun zwar weiterhin nebeneinander her. Sie sind aber ergänzt durch einen ökumenischen Gottesdienst. Und sie sind nun in den katholischen oder evangelischen Religionsunterricht integriert. Die sie haltenden Geistlichen stimmen sie mit den Religionslehrerinnen ab. Diese wirken aktiv in ihnen mit. Sie finden in ihren Klassenräumen statt. Es wird nicht mehr jede Woche für die evangelische Religionsgruppe einer Klassenstufe ein Gottesdienst gehalten.

Allmonatlich feiern wir stattdessen an einem Vormittag 3 oder 4 Gottesdienste – also für die 3 oder 4 evangelischen Religionsgruppen jeweils einen. Bei den meisten Gottesdiensten wird der Gesang vom Gitarrenspiel der Religionslehrerinnen getragen. Ansonsten singen wir acapella. Es werden die im Religionsunterricht eingeübten Lieder gesungen. In diesen Gottesdiensten sitzen wir um eine von der Religionslehrerin gestalteten Mitte. Inhaltlich orientieren sich die Gottesdienste am Kirchenjahr, den Schülern und dem Religionsunterricht.

Einmal jährlich findet der Schulgottesdienst nicht im Schulgebäude statt.

Der Schuljahresabschlussgottesdienst erreicht mehr Menschen. Denn zu ihm kommen alle evangelischen und katholischen Religionsgruppen sowie andere Interessierte abwechselnd in der katholischen oder evangelischen Kirche zusammen. Dieser Gottesdienst wird voll von Lehrern und Schülern gestaltet. Er gehört zu den bestbesuchten Gottesdiensten. Ein Geistlicher moderiert ihn. Der Zweite hält die Predigt.

Der nächste, ökumenische Grundschulgottesdienst findet in der kath. Kirche am 7., 8.30 h.

Pfarrer Rademacher

 

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Viele denken, wir feierten Gottesdienste nur sonntgsmorgens und nur in der Kirche.
Dem ist aber nicht so.
Zum Gemeindeleben gehören auch Gottesdienste im Seniorenzentrum – und z. B. auch in der Grundschule.

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