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Die Gemeinde

Die Evangelische Kirchengemeinde Weißenthurm ist eine selbständige Gemeinde unierten Bekenntnisses im Kirchenkreis Koblenz. Sie zählt über 1400 Mitglieder.

Sie besitzt eine Gemeindezentrum in der Bethelstraße, das aus einen Kirchenraum, der Friedenskirche, und weiteren Räumlichkeiten, Paul-Schneider-Haus, besteht.

Weißenthurm ist eine kleine rheinische Stadt gegenüber der Stadt Neuwied und südlich der Nachbarstadt Andernach.

 

Die haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiter

 

 

Pfarrer Manfried Rademacher
Bethelstraße 14
Fon 02637-2276
Pfarrer Rademacher
Küsterin Nicole Höffner
Fon xxx
 

 

Verwaltungsangestellte Susanne Rech
Gemeindeamt
Fon 02637-941114
Mail evgemeindeamtweiss(at)gmx(dot)de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 
Organistin Inna Hein
 

Organistin Viktorija Windheuser

 

 

Ehrenamtliche Mitarbeiter

 

Melanie Fischbeck

Mitarbeiterin im Kindergottesdienstbereich

 

 

 

Das Presbyterium


Das Presbyterim wurde am 14. Februar 2016 neu gewählt. Die Mitglieder können Sie auf der Unterseite "Presbyterium" sehen.

 

Das Gemeindeamt
 

Aufgaben des Gemeindeamtes:
a) Ansprechpartner/in für Besucher und Anrufer
b) Allgemeine Büroarbeiten, insbesondere:
Bearbeitung von Buchungsbelegen, Überprüfung von (Ab-)Rechnungen, Zuarbeit zu Gemeindeveranstaltungen, Führen der Kirchbücher und Schlüsselliste, Beteiligung an der Gemeindekorrespondenz, Pflege und Nutzen der Gemeindegliederdatei, Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit, Führen der Personalnebenakten

Bankverbindung

IBAN: DE02 5776 1591 0499 4292 01

 

Gemeindeberichte

 

Gemeindebericht Weißenthurm August 2014 - September 2015

Administrator (admin) on Dec 10 2015

Danke für’s Mitmachen“

Der gewohnte Sonntagsgottesdienst stand im Berichtszeitraum in der Mitte des Gemeindelebens.

Wir feiern aber auch andere Gottesdienste:

Familiengottesdienste wie unser Gottesdienst im Grünen oder die Vorstellungsgottesdienste für Konfirmanden gehören zum Gemeindeprogramm.

Ökumenische Gottesdienste sind bei uns lebendige und blühende Tradition (Schul- und Seniorengottesdienste, Volkstrauertag, Kanzeltausch zur Gebetswoche...).

An Wochengottesdiensten halten wir Seniorengerechte Gottesdienste, Schul-, Haus- und Kindergottesdienste.

 

Kinder und Jugendliche

Wir haben wegen Nachfrage- und Mitarbeitermangel keine Kindergruppe. Wir danken Olga Lanters, dass sie im Berichtszeitraum einen Mutter-Kind-Kreis bei uns leitete. Nach dessen Ende ist ein solcher Kreis nun wieder in Planung.

 

Kommen evangelische Kinder ins Grundschulalter, nehmen sie an den in den Religionsgruppen integrierten Grundschulgottesdiensten teil. Vorrangig für dieses Alter führen einige unserer Mitarbeiter daneben im Gemeindehaus Kindergottesdienste durch. Zu ihnen stießen im Berichtszeitraum dankenswerterweise Nuria Bartel und Nicole Lehn. Die Teilnehmerschar am Kindergottesdienst wurde kleiner – ihr Konfirmandenanteil größer.

Ganztagsschule nimmt außerschulischer Jugendarbeit Raum. Unsere Konfirmandengruppen kommen folglich am frühen Abend oder Feitagnachmittag zusammen. Sie sind klein geworden. Denn bei unseren russlanddeutschen Familien muss die Tradition sich konfirmieren zu lassen erst wachsen. Durch mündliches und schriftliches Ansprechen der Zielgruppe fördern wir dies. Dabei möchte ich auch gerne wissen, was Eltern hindert ihre Jugendlichen anzumelden. Denn nur ein Drittel der Angeschriebenen werden angemeldet.

Wir haben keine Jugendgruppe. Einen bezahlten Jugendwart können wir uns nicht leisten. Deshalb sind wir froh, wenn wir mal ein Projekt in der Jugendarbeit anbieten können. Wir danken Monika Lanz und allen Beteiligten für das im Berichtszeitraum durchgeführte Kinder-Musical-Projekt „Gerempel im Tempel“.

 

Erwachsene

Zu dieser Altersgruppe gehören die Mitglieder des Presbyteriums. Seine Zusammensetzung änderte sich im Berichtszeitraum. Dank gebührt seinen ausgeschiedenen Mitgliedern Ewald Schmidt, Hans-Josef Kirberger und Anna Goryacheva. Ihre Plätze wurden durch Claudia Klauer, Barbara Ahrens und Jürgen Grab besetzt. Sie kandidieren auch bei der sich in Vorbereitung befindenden Presbyteriumswahl. Dessen vorläufige Wahlvorschlagsliste enthält einen Kandidaten mehr als Presbyteriumsplätze vorhanden sind. Also wird es bei uns zur Wahl kommen.

In der Arbeit mit den mittleren Generationen geben wir zeitlich begrenzten Projekten Raum – gerne in Kooperation mit ökumenischen und kommunalen Partnern. Folglich feierten wir im Berichtszeitraum das Fest der Begegnung. Es soll wiederholt werden. Angesichts derzeit steigender Flüchtlingszahlen in unserer Kommune scheint es uns ein gutes Stück von Willkommenskultur zu sein. Das Fest war nur eine Aktivität der „Helfenden Hände“. Diese Vereinigung hat sich gegründet im Berichtszeitraum. Institutionen und Ehrenamtliche setzen sich hier aktiv für Flüchtlinge ein. Unsere Gemeinde gehört dazu.

Der Ökumenische Arbeitskreis ist seit vielen Jahren stabil. Im Berichtszeitraum führte er die ersten Erwachsenenbildungsveranstaltungen auf dem Weg zum Reformationsfest 2017 durch. Eine Fahrt nach Wittenberg ist in Planung.

Zu seinen Früchten gehört auch der Beginn der Wiederbelebung des örtlichen, Christlich-Islamischen Dialoges im Berichtszeitraum. Ich würde mich freuen, begleitete ihn noch ein zweiter Vertreter unserer Gemeinde zu dessen Treffen.

Unser Gemeindearbeitsteil Kirche und Kunst wird von unserem Beauftragten dafür, Viktor Neufeld, bereichert. Er gehört zu den beliebten Künstlern der Region. Er fotografiert oft für uns. Er führte im Berichtszeitraum die 2. Ausstellung Kunst im Park durch. Unsere Zuneigung zur Kunst zeigt sich auch in Gottesdiensten. Von Gemälden illustrierte Predigten zählen zum Gottesdienstprogramm.

Betrachte ich unseren Dienst an Erwachsenen der mittleren Generationen fällt mir auf, dass er das Aufblühen von Fähigkeiten und Einsatzbereitschaft fördert – aber selbst aufblühen sollte.

Im Berichtszeitraum festigte sich unser Besuchsdienstkreis. Wir besuchen Senioren zu Geburtstagen. Leider werden Besuche öfter abgelehnt, wenn sie nicht vom Pfarrer durchgeführt werden. Wir würden uns freuen, wüchse die Akzeptanz der Besuche von Ehrenamtlichen. Trotzdem kann der Kreis auf eine Reihe gesegneter Besuche im Berichtszeitraum zurückblicken. Sie geschahen zur Freude der Besuchten und der Besucher.

Unsere Frauenhilfe besteht aus Seniorinnen - trifft sich monatlich zu Andacht, Vortrag, Gemeinschaftspflege. Im Berichtszeitraum nahmen ihre Ausflüge zu – dank Charlotte Maurer.

Unsere Sitzgymnastikgruppe kommt wöchentlich zusammen und bei besonderen Gemeindeveranstaltungen – dank Marlies Golz. Im Berichtszeitraum gliederte sie diesen Treffen gerne angenommene Kaffeenachmittage an. Zweimal im Monat führen wir evangelische, seniorengerechte Gottesdienste durch. Sie werden statt in einem abgeschiedenen Andachtsräumchen im gut einsehbaren Eingangsbereich des Seniorenzentrums gefeiert. Der rege Publikumsverkehr da trägt seit 16 Jahren auch bei Dementen zur Wahrnehmung unserer Präsens im Seniorenzentrum deutlich bei. Die Gottesdienste werden gelegentlich ersetzt durch im Festsaal der AWO stattfindende, ökumenische Seniorengottesdienste. An dieser Stelle sei Fr. Hammes und anderen AWO-Mitarbeitern gedankt. Sie unterstützen nun insgesamt 16 Jahre unsere Arbeit.

Die 3. Form unserer seniorengerechten Gottesdienste erlebte im Berichtszeitraum eine Veränderung. Nun kommen die Seniorinnen monatlich nicht mehr im Wohnzimmer von Fr. Makus sondern von Fr. Meyer oder Fr. Wiesner zum nicht nur durchs Gesangbuch „Geistlicher Liederschatz“ stark auf ältere Aussiedler hin geprägten Gottesdienst zusammen. Wir danken den Damen dafür.

 

Diakonie und Seelsorge

Wir leben in der Diaspora. Die katholische Kirchengemeinde dominiert hier. Das gilt auch für ihre Institution Caritas. Die Institution Diakonie hat hier kaum Raum. Ihre Heime, Pflegeeinrichtungen usw. existieren hier nicht. Trotzdem gibt’s bei uns diakonisches Handeln. Dafür entwerfen wir zur Zeit ein Konzept. Hier sei unseren Beratern Bettina Gummel und Werner Dotzauer sowie Barbara Ahrens, Viktor Neufeld, Claudia Klauer, Yvonne Kaiser und Jürgen Grab besonders gedankt.

Die Notfallseelsorge im Landkreis Mayen-Koblenz hat einen festen Platz im Dienst der ehrenamtlichen Notfallseelsorger unserer Gemeinde Salvatore Laux und Manfried Rademacher. Gerne stellen wir ihr immer wieder Räumlichkeiten für Team-Treffs zur Verfügung. So manche Einsatzkraft ist bei uns schon fortgebildet worden.

Aus der traditionellen Diakonie berichten wir, daß die Bethelsammlung auch dieses Jahr lief. Trotz anderer Kleidersammelaktionen im Ort konnten wir unser Ergebnis auf ca. 500 Kilogramm steigern.

 

Kontakte zu Schulen, Kommune und Vereinen

Im Berichtszeitraum wurden die Gespräche Bürgermeister-Ortsgeistliche ausgesetzt aus Rücksicht auf die Vakanz der katholischen Pfarrstelle. Trotzdem arbeiteten wir problemlos mit der Kommune zusammen.

Zu ihr gehört der Vereinsring. Unsere Vertretung dort übernahm im Berichtszeitraum dankenswerterweise Jürgen Grab. Zu den Vereinen zählt auch der MGV 1874. Er probt seit Jahren in unserem Gemeindehaus – möchte bei uns auch Gottesdienste mitgestalten.

Die Zusammenarbeit mit Schulen gestaltet sich erfreulich. Evangelische Grundschulgottesdienste finden in den Religionsgruppen statt. Es gibt aber auch einen ökumenischen Grundschulgottesdienst. Die mit großem Engagement über Jahrzehnte von der Realschule vorbereiteten Gottesdienste waren mit über 100 Personen besucht. Die Zeit ist vorbei. Die Weißenthurmer Realschüler werden nun im Schulzentrum der Nachbarstadt unterrichtet. Pfarrer Rademacher bringt sich nun mit Schwerpunkt Weißenthurm in sein Schulgottesdienstprogramm ein. Kontaktstunden bei den hier beschulten 5.- und 8.-Klässlern wären wünschenswert – sind aber Pfarrer Rademacher derzeit nicht leistbar.

 

Konzerte

Wir erhalten Anfragen von Musikern, die hier Konzerte durchführen wollen. Das Oratorium des Kirchenchores aus Wirges kam so im Berichtszeitraum zustande. Das nächste Adventskonzert wird wohl, wie das letzte, von den geschulten Stimmen Monika Lanz’ und ihres Gospelchores getragen, seinen festen Platz im hiesigen Musikleben behaupten. Frau Lanz sei gedankt für ihren intensiven Einsatz für uns. Er möge auch dazu führen, dass das 3. Manfred-Siebald-Konzert bald bei uns stattfindet.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Wir sind wöchentlich im Rahmen der Kirchlichen Nachrichten in der Lokalpresse vertreten. Wir reichen ihr auch eigene Artikel ein. Dazu zählen die im Berichtszeitraum vermehrt durch Jürgen Grab verfassten Beiträge. In dem Zeitraum reihte sich Pfarrer Rademacher in der Rhein-Zeitung und im SuperSonntag in den Rubriken „Fixpunkt“ und „Gedanken zum Sonntag“ unter die Geistlichen erneut ein, die da publizieren.

Unser Gemeindebrief erscheint vierteljährlich. Er wurde im Berichtszeitraum erfreulicherweise informativer und umfangreicher. Wir verteilen ihn kostenlos an alle Haushalte mit mindestens einem evangelischen Teil. Das hat sich bewährt. Denn der Großteil unserer Gemeindeglieder nimmt nicht aktiv am Gemeindeleben teil. Der zu ihm nach Hause kommende Gemeindebrief stellt also eine wichtige Verbindung zu ihm dar. Vielleicht haben wir auch deswegen kaum Austritte.

 

Fazit: In unserer Gemeinde gibt’s Leben. Dazu gehört, dass Menschen ihr Mitmachen bei uns einstellen – andere es aufnehmen. Allen gebührt das, was die Überschrift des Gemeindeberichtes aussagt:

Danke für’s Mitmachen“.

Manfried Rademacher

 

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Danke für’s Mitmachen“

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