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Gemeindebericht Oktober 2019 bis 20. September 2021

Administrator (hwagner) on 13.10.2021

Hier ist ein Platz für dich.

Gemeindebericht Oktober 2019 bis 20. September 2021

Wir haben 12952 Gemeindeglieder - also 31 weniger als zum Zeitpunkt des letzten Gemeindeberichtes. Die Überschrift dieses Gemeindeberichtes, Hier ist ein Platz für dich,

prägt ihn. Denn im Lockdown mussten wir das Gegenteil leben. Geschlossene Kirchen und Gemeindehäuser drücken ja aus: Hier ist kein Platz für dich. Da das nicht unsere Grundhaltung ist, haben wir einerseits den Lockdown voller Überzeugung und mit einem strengen Infektionsschutzkonzept bereitwillig durchlebt, andererseits ein umfassendes Corona-Programm aufgezogen. So konnten wir im Berichtszeitraum Corona-gerecht leben Hier ist ein Platz für dich.

Wir haben also den Lockdown und die ganze CoronaZeit genutzt. Folglich haben wir, wie Sie rechts sehen, unsere Gemeinderäume saniert und die Sanierung von Küster- und Mietwohnhaus vorangetrieben.

In der Coronazeit erblühte so manches Pflänzchen. Aus unserem umfangreichen Corona-Programm seien hier nur die Predigten aus dem Briefkasten und die Online-Gottesdienste genannt.

Unter unseren Gemeindegliedern existiert bezüglich der Taufe die in der Volkskirche immer ausgedehnter werdende Bandbreite.

Dementsprechend wird einerseits nicht jedes Baby getauft – andererseits aber auch manch Erwachsener. Im Berichtszeitraum wurde der 3. Taufkurs für Erwachsene durchgeführt. Da in der Corona-Zeit viele Gemeindeveranstaltungen ausfielen, konnten auch lange viele Taufen nicht stattfinden. Schön, dass wir derzeit vermehrt Taufen feiern können. In diesem September begingen wir deshalb 4 separate Taufgottesdienste. Unsere Tradition in den Normalgottesdiensten zu taufen lebt aber derzeit nicht. Das gilt auch für die Tauffeiern im Gemeindehaus.

Die Corona-Zeit brachte starke Einschnitte ins Gemeindeleben. Im Volllockdown fiel

sehr viel bei uns aus. Kirche und Gemeindehaus waren geschlossen. Nach ihm blieb unser Gemeindehaus bis heute weitgehend zu. Die Kirche wurde unter hohen, bis heute geltenden Auflagen wieder geöffnet. Unser Infektionsschutzkonzept wird derzeit überarbeitet.

Für Konfirmandengruppen und den Eltern-Kind-Kreis ist unser Gemeindehaus wieder offen.

Deshalb geht mein Gemeindebericht nun bei den Kindern beginnend zur altersgruppenorientierten Berichterstattung über.

Kinder und Jugendliche

a. Unser Eltern-Kind-Kreis war knapp 3 Jahre ohne Leitung und deshalb inexistent.

Das ändert sich nun. Mit Christina Werwein haben wir eine neue Leiterin gefunden. Der

Kreis ist derzeit in der Neustartphase.

b. Im Berichtszeitraum konnte unser Kindererlebnistag Corona-bedingt lange nicht präsentisch stattfinden. Wir entwickelten eine Briefform. Der sogenannte Kindererlebnistag daheim wurde den Eltern unserer Kinder auf dem Postweg zugeleitet allmonatlich. Derzeit ist in der Überlegung, ob er wieder präsentisch stattfinden kann.

c. Im Berichtszeitraum fiel der Kirchliche Unterricht coronabedingt längere Zeit aus. Monate lang fand er nur online statt. Rüstzeiten, das sind bei uns die sehr beliebten Konfirmandenfreizeiten – entfielen und entfallen bis heute.

Möglicherweise gehört diese Entwicklung zu den Gründen, warum wir derzeit wieder einen sehr kleinen Katechumenenkurs haben. Daneben existiert auch ein Konfirmandenkurs. Die Rüstzeiten versuchen wir wiederzubeleben.

d. Corona-bedingt und mangels einer bezahlten, qualifizierten Leiterin konnten wir im

Berichtszeitraum lange keine Jugendgruppe anbieten. Das ändert sich nun möglicherweise. Wir sind derzeit im Gespräche mit einer examinierten Erzieherin.

Erwachsene

a. Zu den Erwachsenen gehören auch die Mitglieder des Presbyteriums. Im Berichtszeitraum lag die Presbyteriumswahl. Es gelang alle Presbyteriumsplätze zzgl. des Mitarbeiterpresbyterplatzes zu besetzen. Im Verlaufe des Wirkens des neuen Presbyteriums gab es aber einige Presbyterwechsel.

Den Einen, jetzt freien und den Jugendpresbyterplatz beabsichtigen wir bald zu besetzen.

b. Zu der Altersgruppe gehören auch unsere bezahlten Mitarbeiter. Im Berichtszeitraum

geschah, daß Nicole Höffner unsere Küsterin wurde und kurz darauf den Stab an Carmen

Weber weitergab. Unsere bezahlten Mitarbeiterinnen arbeiten oft lange für uns. Möge das hier auch der Fall sein. Möge das aber auch der Fall sein bei Nikolay Leshchenko.

Wir stellten ihn im Berichtszeitraum als zweiten Organisten ein.

c. Die Flüchtlingsarbeit hat nach wie vor Raum bei uns. Deshalb wirken wir bei der lokalen Flüchtlingshilfe der Verbandsgemeinde mit.
 

d. Unsere links abgebildete Frauenhilfe feierte im Berichtszeitraum ihr 60-jähriges Bestehen und löste sich zusammengeschrumpft danach auf.
 

e. Unsere Sitzgymnastikgruppe konnte

im Berichtszeitraum Corona-bedingt lange nicht zusammenkommen. Wir betreiben die unter der Leitung von Fr. Breunig stehende Gruppe in Kooperation mit dem hiesigen Turnverein. Sie kommt nun im Schützenhaus zusammen.
 

f. Zweimal im Monat führten wir evangelische, seniorengerechte Gottesdienste durch.

Sie werden statt in einem abgeschiedenen

Andachtsräumchen im gut einsehbaren Eingangsbereich des Seniorenzentrums gefeiert. Das ist aber derzeit unmöglich, da die Seniorenheimleitung diese Gottesdienste auch jetzt noch Corona-bedingt ausfallen lässt.
 

Diakonie und Seelsorge

a. Wir leben in der Diaspora. Die katholische Schwestergemeinde dominiert hier. Das gilt auch für ihre Institution Caritas. Die Institution Diakonie hat hier kaum Raum. Ihre Heime, Pflegeeinrichtungen usw. existieren hier nicht. Trotzdem gibt’s bei uns diakonisches Handeln. Doch wollen wir auf dem Gebiet der Diakonie aktiver werden. Leider haben wir auch in diesem Berichtszeitraum unser Diakoniekonzept nicht verabschiedet. Wir müssen ihm größere Priorität so in unserer an sich schon gefüllten Aufgabenpalette einräumen, daß diese nicht voller wird.
 

b. Erfreulicherweise hat das Diakonische Werk Koblenz eine Außenstelle für die Schwangerenberatung in unserem Gemeindehaus eingerichtet. Möge sie gut angenommen werden.

c. Die Notfallseelsorge im Landkreis MayenKoblenz hat einen festen Platz im Dienst der ehrenamtlichen Notfallseelsorger unserer Gemeinde Salvatore Laux und Manfried Rademacher. Zu ihnen ist im Berichtszeitraum Viktorija Windheuser hinzugestoßen.
 

d. Aus der traditionellen Diakonie der Gemeinde berichten wir, dass die Bethelsammlung im Berichtszeitraum zweimal lief. Trotz anderer Kleidersammelaktionen im Ort konnten wir 2019 und 2020 ca. 600 Kilogramm zusammentragen. Die diesjährige Sammlung läuft noch.

e. Ich möchte nicht verschweigen, daß das erste Gartengespräch stattgefunden hat. Ihm sollen weitere folgen. Die Gartengespräche stellen einen Treff des Franziskushauses

dar, einer Einrichtung für Erwachsene mit ganzheitlichem Förderungsbedarf. Er dient der Seelsorge und Kontaktpflege. Er ist eine Kaffee- und Kuchenrunden im Garten des Hauses.

Kontakte zu Schulen, Kommune, Werkstatt für behinderte Menschen und Vereinen

Diese Kontaktarbeit läuft bei uns traditionell gut. Jedoch kam sie im Lockdown zum Erliegen. Sie muß noch wieder angekurbelt werden.
 

Kirchenmusik

Sie hat bei uns mehrere Seiten.

a) Im Berichtszeitraum konnten wir mit Nikolay Leshchenko unsere 2. Organistenstelle besetzen.

b) Den im Berichtszeitraum entstandenen,

kirchenmusikalischen Teil unserer OnlineGottesdienste deckt Sängerin und Pianistin Ina Hauffe ab.

c) Über Spanien wanderte Augustina Onyekpe nach Deutschland und Weißenthurm ein. Aus der Not des im Lockdown ausfallenden Gemeindegesanges erwuchs ihr Sologesang, den sie nun allwöchentlich im Sonntagsgottesdienst darbietet. Hören Sie sich doch mal eine Kostprobe an:

https://www.youtube.com/watch?v=OF0CS9dKZkk


d) Unser unten abgebildeter Gemeindechor VocalThur kam Corona-bedingt lange nicht

oder nur online zusammen. Nun aber probt er wieder und steht vor seinem ersten Auftritt nach der Auszeit. (Foto). Seine Homepage finden Sie unter https://www.facebook.com/VocalThur-378223849664747/ .
 

e) In der Corona-Zeit konnte die Überarbeitung der Christvesper vorangetrieben werden. Es entstanden die „Romantik pur“-Gottesdienste. Sie werden von den Profi-Geigern Viktor Zitzer und Anatoli maßgeblich gestaltet. Es sind Gottesdienste mit wenig Liturgie, Predigt und viel das Gemüt ansprechender weltlicher und geistlicher Musik.
 

f) Corona-bedingt fielen die sonst bei uns üblichen, gelegentlichen Einzelkonzerte auswertiger Musiker aus. Werden wir sie wiederbeleben?
 

Öffentlichkeitsarbeit

a. Wir sind wöchentlich im Rahmen der Kirchlichen Nachrichten in der Lokalpresse.
 

b. Unser Gemeindebrief wurde im Berichtszeitraum leserfreundlich reformiert durch:


a) den Formatwechsel von DIN-A 5 zu DIN A4,

b) die Einführung der bei Illustrierten üblichen Zweispaltigkeit,
c) lockereren Satz,
d) die Verwendung einer und nur einer und dann leicht lesbaren Schrift als Regelschrift (Arial),

e) der Einführung einer einheitlichen Überschriftform,
f) Verstärkung der Rückmeldemöglichkeit,
h) Ausbau der Kinderseiten,
i) Verstärkung des Blickes über den eigenen Kirchturm hinaus, g) den Wechsel von der Quartals- zur 2-Monatszeitschrift. Die Rundschau heißt nun „Der Paul“. Ihre gestiegenen Druckkosten werden durch ein wenig Werbung teilrefinanziert.

 

c. Wir sind seit vielen Jahren bei zwei sozialen Medien präsent:


Webseite http://weissenthurm.ekir.de/,
facebook https://www.facebook.com/ekir.Weissenthurm/.

 

Fazit: In unserer Gemeinde gibt’s Leben und Sterben. Im Berichtszeitraum starb also Manches (Frauenhilfe). Manches wankte (Gottesdienste in Schule u. Seniorenzentrum). Manches erblühte (Briefkastenpredigt, OnlineGottesdienste). Manches veränderte sich nicht.

Zu Letzterem gehört, daß uns überall mehr Teilnehmende und Mitarbeitende gut täten.

Deshalb gilt die Überschrift:

Hier ist ein Platz für dich.
 

Manfried Rademacher

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 .

 


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Hier ist ein Platz für dich.