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Adventskonzert in der evangelischen Friedenskirche Weißenthurm

Administrator (admin) on Jan 02 2015

Freue dich - dein Heiland kommt

 

Weißenthurm (cab) Bereits eine Woche vor dem traditionellen Adventskonzert der evangelischen Kirchengemeinde hatte die Kirchenmusikerin Monika Lanz mit einer Fülle adventlicher Lieder die versammelte Gemeinde in einem Singgottesdienst auf die letzten Adventstage sowie auf das bevorstehende Weihnachtsfest eingestimmt. Pfarrer Manfried Rademacher hatte unter dem Thema „Gott lädt uns ein, zu seinem Fest lasst uns gehen“ seine Predigt an diesem Tag gehalten und auf dreierlei hingewiesen: „Wir feiern Weihnachten weil Jesus vor über 2000 in Bethlehem auf die Welt gekommen ist; wir wollen natürlich auch den Christus feiern, der immer in unseren Herzen seinen Platz finden möchte und wir sollten auch den Heiland und Erlöser loben und ehren, der in Zukunft mit seinem himmlischen Heilsreich bei uns ankommen wird“.  

Ein wenig von der Freude über das Kommen des Herrn war auch beim nachfolgenden Adventskonzert in der Friedenskirche zu spüren, das von der Kirchenmusikerin Monika Lanz vorbereitet und von Susanne Rademacher moderiert wurde. Es sollte ein Konzert werden mit einem größeren Gesangsensemble, aus dessen Reihen auch einige Solisten/Solistinnen kamen; mit dem Pianisten Stefan Kronewald und der Instrumentalistin Monika Lanz (Querflöte) , in dem eine Vielzahl von internationalen Weihnachtsliedern aus unterschiedlichen Zeitepochen dargeboten wurden.

Gerne ließ sich das aufmerksame Publikum vom Gesangsensemble, das von dem ebenfalls gesanglich mitwirkenden Bernd Loch geleitet wurde, in den adventlich-weihnachtlichen Melodienreichtum verschiedener Länder und Kulturen entführen, der einige Überraschungen für die Zuhörer bereithielt. Das Konzert begann mit dem Lied vom „Adventsruf“ des skandinavischen Komponisten Thord Gummesson, das ebenso vom gesamten Ensemble gesungen wurde wie „Mein Gott welche Freude“, das nach einem Spiritual von Andreas König arrangiert und mit einem einprägsamen Text versehehen worden ist.

Es folgten zwei russisch geprägte Lieder (altrussischer Kirchengesang und Wiegenlied), die ebenfalls von der Gesangsgruppe vorgetragen wurden. Brigitte Wagner sang aus Händels Oper „Der Messias“ „Wie lieblich ist des Boten Schritt“ und Bernd Loch offerierte „Kündet allen in der Not“ aus einer Komposition von Freylinghausen. Nach einem von Monika Lanz (Querflöte) und Stefan Kronewald (Klavier) dargebotenen, von Johann Sebastian Bach komponierten Stück (Air) sowie im weiteren Verlauf eine weitere Komposition aus dem „Messias“, trug Martin Wagner die Melodie „Weihnacht muss leise sein“ von Paul Burkhard vor. So wie die bereits genannten Solisten zuvor erhielt auch das gesamte Ensemble für die Darbietung „Den die Hirten lobeten sehre...“ (ein lateinisch deutsches Weihnachtgslied aus dem 15. Jahrhundert ) sowie des Liedes von Manfred Seibeld aus dem Jahre 1992 „Ohne Anfang, ohne Ende“ freundlichen Beifall. Den hatte sich zum Ende des 1. Programmteiles auch Bernd Loch mit dem Lied aus dem 16. Jahrhundert von Friedrich Spee „Oh Jesulein süß...“ sowie Monika Lanz mit dem französischen Weihnachtslied „O holy nigth“ verdient, die den Zuhörern offensichtlich gut gefielen.

Mit einem gemeinsam vom Chorensemble und den Konzertgesuchern gesungenen Lied (Lobt Gott ihr Christen alle gleich...) begann der zweite Programmteil, der mit der Melodie „O Tannenbaum, du trägst ein grünes Kleid ...“ nach Versen von Ludwig Uhland aus dem Jahre 1844 seinen Anfang nahm. Einen besonders herzlichen Applaus erhielt die Gruppe der Sängerinnen und Sänger mit Ingo Bechmann, Gertrud Becker-Fuchs, Charlotte Blanke-Sarholz, Claudia Gesell, Bernd Loch, Brigitte und Martin Wagner, Freia Weidner und Monika Lanz für das Weihnachtslied der Huronen-Indianer und auch das südafrikanische Weihnachtslied „Masithi, He´s born“ war zweifellos eine besonders beachtenswerte Darbietung. Mit den beiden Solopartien von Brigitte Wagner („Wunder der Weihnacht“ von Fassbinder/Schroeder) und Martin Wagner („Ave Maria“ von Guilio Caccini) endeten die Liedpräsentationen der Solisten, die allesamt von Stefan Kronewald in bewundernswerter Weise am Klavier begleitet wurden.

 

Fotos und Bericht: cab Jürgen Grab

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