Menu
K
P

Sakramente und Kasualien

 

Taufe

 

Taufunterricht für Erwachsene

Bei Erwachsenen, die sich taufen lassen wollen, führe ich vor der Taufe Gespräche zu zweit oder in Kleingruppen. Dabei werden Lücken im christlichen Grundwissen geschlossen. Der Taufunterricht für Erwachsene umfasst 4 Stunden. Termine nach besonderer Vereinbarung.

Pfarrer Rademacher

 

Kindertaufe

Die Kindertaufe ist der Eintritt ins Leben in der Kirche beim Eintritt ins Leben in der Familie.

Wir taufen in der Regel morgens, Anmeldungen nehme ich gerne entgegen.

Pfarrer Rademacher

 

Gottesdienst und Abendmahl

 

Mindestens sonn- und feiertags sollten die evangelischen Gemeinden zum Gottesdienst zusammen kommen

"So oft wie möglich" versammelt sich die christliche Gemeinde "im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes", sprich zum Gottesdienst.

So oft wie möglich? Das präzisiert die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR): Mindestens an jedem Sonntag und an jedem kirchlichen Feiertag sollen die Protestantinnen und Protestanten Gottesdienst feiern.

Die klassische Definition des Gottesdienstes hat der Reformator Martin Luther geliefert. Bei der Einweihung der Schlosskapelle zu Torgau am 5. Oktober 1544 stellte er fest: Das neue Haus soll dahin ausgerichtet werden, "dass nichts anderes darin geschehe, denn dass unser lieber Herr selbst mit uns rede durch sein heiliges Wort, und wir wiederum mit ihm reden durch Gebet und Lobgesang". 

Der Gottesdienst als Gespräch zwischen Gott und Mensch. Dies geschieht in der Friedenskirche und in den Altenheimen in verschiedenen Formen: Kindergottesdienst, Familiengottesdienst, deutsch-koreanischer Gottesdienst.
Die Gesamtverantworung für den Gottesdienst in der Gemeinde liegt beim Presbyterium, also der wählten Gemeindeleitung.
22.10.2009

 

Meditative Gottesdienste in der Woche

Unter dem Thema  Neu „wieder“ Kraft schöpfen findet an jedem zweiten Dienstag im Monat in der Marktkirche in Neuwied ein gottesdienstliches Angebot statt.

Mitten im Einkaufsstress oder auf dem Nachhauseweg zur Ruhe zu kommen, neue Kräfte zu sammeln, eigene Fragen ernst- nehmen und Gottes Angebot auch im Alltag zu entdecken, dazu wollen diese kurzen Gottesdienste helfen.

Jeweils nach den Gottesdiensten stehen Mitarbeiterinnen für seelsorgerliche Gespräche bereit.

Termine unter www.marktkirche.de

Weitere Infos bei Pfr. Werner Zupp (02631/25336)

 

Trauerfeiern

 

Trauerfeiern in unserer Kirche

Die Friedhofskapelle ist besetzt. Sie möchten das Geld für ihre Miete sparen. Ihr lieber Angehöriger wird auf dem hiesigen Friedhof ohnehin nicht beigesetzt.

Es gibt gute Gründe statt der Friedhofskapelle unsere geräumige, gut erreichbare, beheizte, schlichte und Ruhe ausstrahlende Kirche für Trauerfeiern zu verwenden. Selten geschieht das. Ich will diese Möglichkeit bekannter machen.

Für Gemeindeglieder ist das Nutzen der Kirche nebst der Dienste von Küsterin, Organistin und mir kostenlos. Für Nicht-Gemeindeglieder bin ich bereit im Rahmen unserer ökumenischen Partnerschaft Lösungen zu suchen.

Sollten Angehörige die an die Kirche angrenzenden Gemeinderäume für den Imbiss nach der Trauerfeier anmieten wollen, mögen sie mich ansprechen. Auch das ist sinnvoll.

Pfarrer Rademacher

 

 

Konfirmation

 

Die Kirche, in der Säuglinge und Kinder getauft werden, übernimmt zugleich die Verantwortung dafür, dass die heranwachsenden Getauften in die Lage versetzt werden, über ihren Glauben Rechenschaft abzulegen. Damit sich Jugendliche zum christlichen Glauben bekennen können, muss er ihnen zuvor nahe gebracht worden sein. Die Verpflichtung zur Unterweisung leitet die Kirche aus dem Taufbefehl Jesu ab (Matthäus 28,18-20). Die Konfirmation (lat: confirmatio = Bekräftigung, Stärkung) versetzt Menschen in die Lage, mit eigenen Worten ihren Glauben zu formulieren.

Ein Blick in das Neue Testament zeigt jedoch, dass an keiner Stelle von Konfirmation die Rede ist. Dies hat seinen Grund darin, dass in der frühen Christenheit wohl nur Erwachsene getauft wurden, bei denen die Taufhandlung und das Bekenntnis des Täuflings zusammenfielen. Die Konfirmation wurde erst in der Reformationszeit entwickelt.

Der heute ein- bis zweijährige Konfirmandenunterricht, der im Konfirmationsgottesdienst seinen Abschluss findet, hat inzwischen nicht mehr den Charakter einer so genannten Katechismusprüfung (bei der Luthers "Kleiner Katechismus" abgefragt wurde), sondern dient der Erneuerung und Vergewisserung der Taufzusage. Konfirmation stellt in erster Linie eine Segenshandlung dar. Mit der Konfirmation erhalten die jungen Leute auch kirchliche Rechte: Sie sind zur Teilnahme am Abendmahl zugelassen und können das Patenamt übernehmen. Zugleich ist dies die Voraussetzung für das aktive und passive Wahlrecht sowie die Möglichkeit, Ämter in der Kirche zu übernehmen.

Zur Zeit laufen zwei Kurse als Vorbereitung auf die Konfirmation: Konfirmation 2018 und 2019.